Adventskalender

Corona-Virus - Aktuelle Hinweise

Während der Corona-Krise finden Sie hier aktuelle Hinweise.

Beachten Sie zudem bitte die Internetseiten der Stadt Waltrop, der Waltroper Zeitung, des Landes NRW, des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, des Robert-Koch-Instituts und der Bundesregierung.


Weitere Lockerungen - Rückverfolgbarkeit

Johannes Linke

Liebe Gemeinde,

unser Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp teilte uns mit, dass das Land NRW eine aktualisierte Coronaschutzverordnung herausgegeben hat. Die seitens des Landes angekündigten Lockerungen sind für uns als Kirchen­gemeinde allerdings mit zusätzlichen Auflagen verbunden. Hierbei geht es insbesondere um die sogenannte „Rückverfolgbarkeit“. Dazu gibt es einen eigenen Paragraphen in der Coronaschutzverordnung. 

Diese „Rückverfolgbarkeit“ schreibt die Coronaschutzverordnung zum einen für Gottesdienste vor. Wir als Kirchengemeinde sind damit auch für die Gottesdienste verpflichtet, diese „Rückverfolgbarkeit“ der Mitfeiernden sicherzustellen. Die Auflage zur „Rückverfolgbarkeit“ gilt nicht für Freiluftgottesdienste. Sie gilt ebenso wenig für Beerdigungen, die im Freien stattfinden. Für Beerdigungen sowie Trauergottesdienste und sonstige Trauerfeiern, die in geschlossenen Räumen – also in der Kirche oder Trauerhalle – durchgeführt werden, ist die „Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen.

Auch für Taufen und Firmungen, Vespern, Andachten, etc. ist eine „Rückverfolgbarkeit“ zu gewährleisten. 

Des Weiteren ist bei Trauungen neben der sicherzustellenden „Rückverfolgbarkeit“ zumindest darauf hinzuweisen, dass es vor der Kirche nicht zu Versammlungen rund um den Trauungsgottesdienst kommen sollte.

Da die Datenschützer das Führen von Listen als nicht unkritisch sehen und zudem verbindlich auch Adresse und Telefonnummer zu dokumentieren sind, schlägt der  Generalvikar vor, dass auf den vorgesehenen Plätzen in der Kirche ‚Postkarten‘ liegen, die jeder Besucher ausfüllt (Kugelschreiber liegen bereit)  und am Ende des Gottesdienstes in ein dafür vorgesehenes Gefäß (samt Kugelschreiber) wirft. Der Sakristan packt – ohne diese zu lesen – alle Postkarten nach dem Gottesdienst in einen Briefum­schlag und versieht ihn mit dem Datum und desinfiziert die Kugelschreiber für den erneuten Gebrauch. Dieser verschlossene Briefumschlag wird 4 Wochen im Tresor des Pfarrbüros aufbewahrt und dann im Aktenschredder vernichtet.

Wir bitten Sie herzlich, dieses Verfahren zu unterstützen. Wir freuen uns darüber, dass Gottesdienste wieder möglich sind und es liegt in unser aller Interesse, eine zweite Welle zu verhindern.

Wir werden zudem ‚Postkarten‘ in der Kirche, im Pfarrheim und Pfarrbüro auslegen, so dass Sie sich bevorraten können und diese schon zuhause ausfüllen können und nur noch einwerfen müssen. Sie können die ‚Postkarten‘ auch von der Homepage herunter­laden.

Um in allen Situationen den nötigen Abstand einhalten zu können, bleibt die Anzahl der Gottesdienstbesucher weiterhin beschränkt. 55 Personen können in St. Peter den Gottesdienst mitfeiern, 45 Menschen in St. Marien und 19 Personen im Pfarrheim in St. Ludgerus. Paare und Familien mit einem Kind zählen in den beiden Kirchen dabei als eine Person, Familien mit mehr Kindern als 2 Personen. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn es vorkommen sollte, dass die Höchstanzahl erreicht ist und Sie an dem Gottesdienst nicht teilnehmen können 

Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern an den beiden Ausgängen aufgestellt.

Zudem ist es nun auch wieder möglich, dass sich neben den Gremien weitere Gruppen in den Pfarrheimentreffen können. Aufgrund der Corona-Epidemie gibt es ein paar Auflagen:

Das Handeln der Gruppen richtet sich nach den jeweils gültigen staatlichen Regeln und Hygienevorschriften.Die Abstandsgebote sind einzuhalten. Bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten des Pfarrheims die Hände. Eine gute Lüftung der Räume ist notwendig.

Da auch hier die Rückverfolgbarkeit garantiert sein muss, liegen wie in der Kirche ‚Postkarten‘ aus, die bitte ausgefüllt werden, in den bereitgelegten Briefumschlag gelegt werden, auf dem das Datum, die Uhrzeit und der Raum vermerkt sind und in den Briefkasten des Pfarrbüros geworfen werden. Diese werden auch nach 4 Wochen vernichtet, denn wir hoffen natürlich, dass bei uns nichts passiert. 

Dazu trägt auch bei, dass wir auf offene Speisen, Buffet, Grillen, Küchennutzung u. ä. leider verzichten müssen.Gegen den Durst und bei evtl. vorhersehbarem Hunger/Appetit bringt bitte jeder sein eigenes Getränk und Essen mit. Findet eine Veranstaltung unter der Verantwortung eines Hauptamtlichen statt, gelten gegebenenfalls andere Regeln.

Um dem Virus keine Chance zu geben, desinfizieren Sie bitte vor und nach Veranstaltungen die benutzten Tische. Die nötigen Mittel stehen bereit. 

Es gibt Höchstgrenzen für die Personenzahl in den jeweiligen Räumen, die angeschlagen sind und im Vorhinein im Pfarrbüro bzw. auf der Homepage erfragt werden können.  Zudem befindet sich auf der letzten Seite die entsprechende Aufstellung (s. Anlage 1).

Ich hoffe, dass sich die Besucher des Pfarrheimes trotz der Einschränkungen wohl und sicher fühlen. Nur dem Virus soll unsere Gastfreundlichkeit verwehrt werden. 

Bleiben Sie gesund und von Gott behütet!

Ihr Carsten Roeger, Pfarrer 

 

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Gottesdienste ab dem 2. Mai 2020

Johannes Linke

Liebe Gemeinde,

wir freuen uns darüber, dass wir ab dem 2. Mai wieder zu den üblichen Zeiten öffentliche Gottesdienste feiern können. Um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für die Gottesdienstbesucher zu gewährleisten, ist nach einem Gespräch mit den Religionsvertretern und der Stadt sowie den Vorgaben unseres Bistums folgendes Konzept entstanden.

Um in allen Situationen den nötigen Abstand einhalten zu können, wird die Anzahl der Gottesdienstbesucher beschränkt. 55 Personen können in St. Peter den Gottesdienst mitfeiern, 45 Menschen in St. Marien und 19 Personen im Pfarrheim in St. Ludgerus.

In den beiden großen Kirchen ist eine Laufrichtung vorgegeben. Nur jede zweite Sitzbank steht für 2-3 Personen zur Verfügung. Sie finden ein Piktogramm, wo Sie sich hinsetzen können. Familien, die in einem Haushalt zusammen leben, dürfen in einer Bank zusammensitzen.

Der Vorstand des Pfarreirates hat einen Ordnungsdienst für die Sonntagsgottesdienste und Vorabendmessen installiert. Dieser sorgt dafür, dass nur die vorgesehene Anzahl der Gottesdienstbesucher Einlass findet, notiert die Namen, damit im hoffentlich nicht eintretenden Falle Infektionsketten nachvollzogen werden können und steht für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung.

Neben der Reduktion von Plätzen gibt es einige weitere Besonderheiten bei der Feier der Gottesdienste zu Corona Zeiten.

Die Kirche wird 20 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes geöffnet. Kommen mehr Menschen als zugelassen, können sie leider an dem Gottesdienst nicht teilnehmen. Darum bitten wir um Ihr Verständnis. Zugleich bitten wir auch dringend darum, vor der Kirche den Sicherheitsabstand zu wahren.

Das Gotteslob werden Sie in den Kirchen aus hygienischen Gründen nicht vorfinden. Unsere Kirchenmusiker bemühen sich Lieder auszusuchen, die wir auch auswendig können. Zudem sind Sie herzlich eingeladen, ihr eigenes Gotteslob von zu Hause mitzubringen.

Auf Messdiener müssen wir vorläufig leider verzichten.  

Aus hygienischen Gründen wird die Kommunion mit einer kleinen ‚Hostienzange‘ ausgeteilt.

Damit die Laufrichtung und Abstände zu jederzeit eingehalten werden können, können vor, während und nach dem Gottesdienst keine Kerzen angezündet werden. Bitte kommen Sie dafür zu den Öffnungszeiten (täglich von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr).

Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern an den beiden Ausgängen aufgestellt.

Zudem habe ich noch 2 Bitten an Sie:

So sehr ich mich auf die wieder öffentlichen Gottesdienste und auf Sie freue, möchte ich noch einen Hinweis unseres Generalvikars Dr. Klaus Winterkamp weitergeben, der darauf verweist, dass vom Sonntagsgebot vorerst weiterhin Dispens erteilt wird. Menschen, die zu den besonderen Risikogruppen gehören, sollten gut abwägen, ob sie an Gottesdiensten teilnehmen.

Menschen, die auch Zeit haben, Werktagsgottesdienste zu besuchen, sollten sich überlegen, ob sie den Berufstätigen an Sonntagen Vorrang gewähren.

Last but not least: Nach diesem ersten Gottesdienstwochenende trifft sich der Vorstand des Pfarreirates, um das Vorgehen zu reflektieren.

Bleiben Sie gesund und von Gott behütet!

Ihr Pfarrer Carsten Roeger

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Ökumenisches Glockenläuten in Waltrop

Johannes Linke

Ökumenisches Glockenläuten in Waltrop um 19:30 Uhr

Die Katholische und die Evangelische Kirche in Waltrop werden bis zum Ende der gottesdienstlosen Zeit um 19:30 Uhr für 5 Minuten ihre Glocken läuten.

Es sind verrückte Zeiten. Tag für Tag neue Regelungen, neue Absagen, neue Probleme, neue Fragen, neue Antworten... Da bleibt in aller Hektik und Nervosität das Wichtigste oft auf der Strecke: Nämlich die Ruhe, dieser Moment der Stille, wo wir innehalten und uns besinnen.

Wir als Waltroper Ökumene wollen daran erinnern mit einem Glockenläuten an jedem Tag um 19:30 Uhr für 5 Minuten.

Wir wollen in dieser Zeit alle Menschen in Waltrop, egal, ob Christ, Moslem, Anhänger von anderen Religionen und auch Atheisten einladen, diese 5 Minuten in Stille für sich selbst und andere zu nutzen. Das geht auf vielfältige Weise:

  • Einfach durch Stillsein und das Hören auf die Glocken (5 Minuten! Das schaffst du schon!)
  • Durch ein Gebet (Ein Gebet für diese Zeit finden Sie unten am Ende des Artikels)
  • Durch ein besonderes Gebet für alle Kranken, für alle die Angst vor Corona und seinen Folgen haben und für Menschen auch in anderen Ländern, wie z.B. aktuell in Italien.
  • Sie können das Fenster aufmachen und das Lied singen: ‚Der Mond ist aufgegangen‘ und dabei allen danken, die sich in der Corona-Krise an den verschiedenen Stellen in höchstem Maße einsetzen.
  • Überlegen: Was habe ich heute erlebt? Wofür bin ich dankbar? Worüber habe ich mich geärgert? Was hat mir heute Hoffnung gemacht?
  • Überlegen: Welchen Freund / Welche Freundin habe ich schon lange nicht mehr angerufen? Und dann anschließend diesen Anruf tätigen!
  • Überlegen: Welchem Waltroper Unternehmen, welchem Betrieb bin ich innerlich verbunden und wie könnte ich diesen Menschen, die sich Sorgen um ihre Existenz machen, eine Freude oder einen Hoffnungsschimmer machen?
  • Dankesagen!!! Eigentlich müssten wir dies ununterbrochen tun: Danke den Ärzten und Pflegekräften, Danke den Angestellten in den Geschäften und Supermärkten, Danke den Polizisten, der Feuerwehr, den Politikern hier in Waltrop und auch in unserem Land. Danksagen macht uns zu dankbaren Menschen!
  • 5 Minuten einen guten Text lesen: Aus der Bibel, dem Koran oder aus einem anderen Buch mit guten Gedanken.
  • Tagebuch schreiben.
  • Es gibt so viele Dinge, die man in Stille in fünf Minuten machen kann! Seien Sie selbst kreativ und erzählen Sie uns, wie Sie diese 5 Minuten füllen!
  • Und wenn Ihnen gar nichts mehr einfällt: Vielleicht nehmen Sie's einfach nur sportlich / hygienisch: Man kann sich auch 5 Minuten die Hände waschen.

Wir hören mit dieser Idee auf, wenn die gottesdienstlose Zeit wieder aufgehört hat. Nach Gründonnerstag werden die Glocken nicht läuten. Zwischen Katholischer und Evangelischer Gemeinde wurde abgesprochen, dass es am Ostersonntag um 10 Uhr ein ökumenisches Osterläuten geben wird. ACHTUNG: Dies ist dann aber keine Einladung, in die Kirchen zu kommen! Bitte gestalten Sie daheim für sich diesen Sonntag. Wir werden Ihnen hier auf unsere jeweiligen Homepages dazu Hilfen anbieten.

Wir als Ökumene aus katholischen und evangelischen Christen hier in Waltrop hoffen, dass wir durch dieses Läuten als Menschen enger zusammenrücken. Denn wir gehören doch zusammen! Und wenn wir Kathoden und Evangelen das schaffen, wo wir doch an manchen Stellen so unterschiedlich sind, dann schaffen wir das in Waltrop doch schon lange, oder?!

Bleiben Sie behütet! Genießen Sie die Stille! Drücken Sie 1mal am Tag auf die Pause Taste! Bleiben Sie gesund!

Ihre Katholische und Evangelische Kirche in Waltrop 

 

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!

In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.
Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.
Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.
Wir sind in deiner Hand geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:
für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;
für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:
für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:
für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,
für alle, die um ihre Zukunft fürchten,
für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,
für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:
für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,
für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,
für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen.
Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen
und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott,
der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.
Dir vertrauen wir uns an.
Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden: Vater unser…

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