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Die Visitation einer Gemeinde hat das Ziel, der Bistumsleitung einen realistischen Blick zur ermöglichen, wie die Situation der Pfarreien vor Ort aussieht. Deshalb haben wir ein buntes Besuchsprogramm ausgearbeitet, das Herzensangelegenheiten unserer Pfarrei beinhaltet, aber auch Schwierigkeiten nicht ausgeblendet hat. Natürlich konnten wir nur eine Auswahl von pastoralen Aktivitäten besuchen.
Zu den Herzensangelegenheiten unserer Pfarrei gehören unsere Kitas. In einem offenen Gespräch erfuhr der Weihbischof von unserem Projekt, Kitas als Lebensort des Glaubens zu profilieren, aber auch von den Schwierigkeiten, die es in diesem Bereich gibt. Weitere Stationen waren das Projekt "Der Laden", der Kreuzbund und der Besuch des Altenheimes. Auch ein Gespräch mit der Bürgermeisterin stand auf dem Programm. Zudem traf sich der Weihbischof mit den Gremien und den Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Auch das Engagement der Caritas und der Flüchtlingshilfe wurden ihm vorgestellt. Darüber hinaus gab es ein Gespräch über die Bedeutung der Kirchenmusik insgesamt, aber auch hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Spiritualität. Der Besuch im Senfkorn anlässlich des Jubiläums des von Firmlingen gegründeten „Projektes Senfkorn“ und die Begegnung mit Jugendlichen waren ein weiterer Höhepunkt des Besuches.
Ein Nachmittag war den Verbänden gewidmet. Beim Begehen des Kreuzweges auf der Halde und einer anschließenden Tasse Kaffee wurde über Bedeutung und Zukunft der Verbände gesprochen.
Alle Gespräche und Begegnungen waren durch eine wohltuende Atmosphäre geprägt. Weihbischof Lohmann war beeindruckt von dem, was in unserer Pfarrei alles gelebt wird. Zugleich sah er auch die Probleme, wie beispielsweise die Schwierigkeiten der Gewinnung neuer Ehrenamtlicher oder Mitglieder in den Verbänden.
Auch kritische Fragen hinsichtlich der Stellung der Frau in der Kirche, des Ernstnehmens der Christinnen und Christen vor Ort, der offiziellen Stellung der Kirche zu verschiedenen Aspekten der Sexualität und des Missbrauchs wurden angesprochen. Alle Gespräche waren sehr konstruktiv. Der Weihbischof zeigte sich interessiert an den kritischen Fragen seiner Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmer.
Ich denke, er wird zum einen zufrieden mit dem, was in unserer Pfarrei gelebt wird, nach Hause gefahren sein. Zum anderen haben ihn unsere Fragen, die für ihn natürlich nicht neu waren, auch nachdenklich gemacht und ihm gezeigt, wo wir Hoffnungen auf neue Entwicklungen haben.
Ich persönlich denke, dass diese Visitation sehr gelungen war und hoffe, dass die angestoßene Nachdenklichkeit auch die Entscheidungsträger unserer Kirche prägt und uns in eine gute Zukunft führt.
Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft St. Peter
mit neuen Gesichtern im Vorstand
WALTROP.Ein anspruchsvolles Programm stellte Chorleiter Th. Neuleben bei der Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft
St. Peter in der letzten Woche vor.
Die 67 aktiven Mitglieder der Chorgemeinschaft St.Peter blickten anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung am 24.01.2019 mit einigem Stolz auf das vergangene Chorjahr zurück: viele Waltroper werden sich gerne an die umjubelte Aufführung des "Elias" im November erinnern.
Im Jahresbericht dankten der Präses und der Vorstand den Mitgliedern für die geleistete Arbeit. Betont wurden besonders das nimmermüde Engagement und die gute Atmosphäre, ohne die der harmonische Klang bei den Konzerten und bei den vielen Beiträgen zur Liturgie in den Messen nicht gelingen würde. "Man hört, dass es Spaß macht und etwas Besonderes ist, in der Kirche Musik zu machen", lobte Chorleiter Th. Neuleben.
Anschließend nahmen die anwesenden Mitglieder und Präses Pastor B. Frankemölle die Berichte des Vorstandes, des Kassierers und der Kassenprüfer entgegen, die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Gedankt wurde auch für die zahlreichen Spenden, die die Aufführung des "Elias" ermöglichten. Wesentlichen Anteil am Gelingen der erfolgreichen Chorarbeit hatte auch die bisherige Vorstandsvorsitzende Vera Gehling. Für ihren unermüdlichen freundlichen Einsatz, ihre Spontaneität und ihre Verbindlichkeit bedankten sich der Chor und auch ausdrücklich persönlich noch einmal Kantor Th. Neuleben.
Aus der Wahl zum neuen Vorstand gingen Josef Goebel als erster Vorsitzender und Bettina Zill als seine Stellvertreterin hervor (Auf dem Bild gemeinsam mit Kantor Th. Neuleben und den weiteren Vorstandsmitgliedern, sowie den für besondere Aufgaben gewählten Chormitgliedern).
Gespannt verfolgten die Sängerinnen und Sänger anschließend, was Chorleiter Th. Neuleben ihnen über seine Pläne für die kommenden Chorproben ankündigte: da ja die "großen" Konzerte nur alle zwei Jahre stattfinden, wird es schwerpunktmäßig um die Vertiefung der mit den Proben für den "Elias" erworbenen musikalischen Fähigkeiten gehen. Geprobt wird die sogenannte "Mainzer Bistumsmesse", moderne geistliche Musik, komponiert von den Regionalkantoren des Bistums Mainz, jeder Musiksatz hat eine eigene Tonsprache. Dabei werden auch der Mädchenchor und die Kinderchöre ihren Anteil in gemeinsamen Auftritten haben, wie schon einmal beim "Elias" und im vergangenen Advent. Kernstück der Arbeit ist und bleibt, so Neuleben in seiner Ankündigung, die musikalische Mitgestaltung der Liturgie: in besonderen Messen anlässlich von Hochzeiten und Beerdigungen, zu besonderen Feiertagen und natürlich an Karfreitag, Ostern und Weihnachten. Im Weihnachtshochamt wird in diesem Jahr die Krönungsmesse von W.A. Mozart aufgeführt werden.
Das gesellige Beisammensein soll ebenfalls nicht zu kurz kommen: die Chormitglieder vereinbarten zum Schluss der Jahreshauptversammlung noch Ausflüge und das Fest der Heiligen Cäcilia, die gemeinsam mit Familienangehörigen und Ehemaligen stattfinden.
Zur Mitfeier des ökumenischen Gottesdienstes der Frauen anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen im Glauben laden die kfd- Verbände Waltrop am Dienstag, 22. Jan. um 9 Uhr in die St.Peter- Pfarrkirche herzlich ein.
Das Thema lautet: “Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen.“
Nach dem Wortgottesdienst gibt es ein gemeinsames Frühstück und Austausch im Haus der Begegnung. Um besser planen zu können wird um eine Anmeldung im Weltladen Tel. 920838 bis zum 19. Jan. gebeten.
Verabschiedung von Ferdinand Burbaum und Wilhelm Tübbing aus dem Kirchenvorstand
Nach langer und intensiver Mitarbeit im Kirchenvorstand der Pfarrei St. Peter verabschiedete der Kirchenvorstand am 16.1.2019 Ferdinand Burbaum und Wilhelm Tübbing, die aus Altergründen nicht wieder kandidiert haben.
Ihr langjähriges Engagement hat die Pfarrei sehr geprägt, mussten doch viele wichtige Entscheidungen getroffen werden:
Das Laurentiusstift wurde in eine neue Gesellschaft überführt und gehört jetzt zur Vestischen Caritas Kliniken GmbH. St. Peter ist neben St. Amandus und der Caritas immer noch in der Verantwortung.
Das Herz-Jesu-Haus wurde abgerissen, das Franziskus Haus und das Haus Lea entstand.
Auf den Grundstücken der Pfarrei entstand ein Mehrgenerationenhaus.
Ebenso wurde von der Kinderheilstätte Nordkirchen eine Einrichtung an der Velsenstraße gebaut.
Während ihrer Mitglied im Kirchenvorstand wurde das Altenheim umgebaut und mit Umwegen überführt in die Vestische-Caritas-Altenhilfe GmbH.
Der Kirchturm von St. Peter und das Kirchendach wurden renoviert, es gab den Innenanstrich und die Restaurierung der Kirche
Ein Fahrstuhl im Haus der Begegnung wurde installiert.
Die Fachwerkfassade des Pfarrhauses wurde renoviert.
Die Kirche St. Ludgerus wurde abgerissen und es entstand ein modernes Pfarrheim, ein neuer Kindergarten und die wunderschöne Turmkapelle
Das Hirschkampstadion wurde geteilt, ein Teil blieb Sportplatz, auf der anderen Seite entstand Lidl.
Herr Tübbing und Herr Burbaum haben in diesem Zusammenhang die zahlreichen Orts- und Besprechungstermine wahrgenommen.
Wir bedanken uns herzlich für ihr großherziges Engagement und wünsche Ihnen noch viele gute Jahre im Kreise Ihrer Lieben!
Multias gratias vobis ago! Ad Multos annos feliciter!
Am vergangenen Wochenenende waren über 100 Kinder und Jugendliche in Waltrop unterwegs, um den Menschen und Häusern als Sternsingerinnen und Sternsinger den Segen zu bringen. Mit dem gesammelten Geld werden Projekte unterstützt, die in Peru und weltweit Kinder mit einer Behinderung begleiten.
Insgesamt wurden rund 20.900 Euro gesammelt.
Vielen Dank dafür! Danke auch den vielen Helferinnen und Helfern!
Mehr Informationen zur Sternsingeraktion, beispielsweise zur Verwendung der Gelder, finden Sie HIER.
Anlässlich des Weltfriedenstages 2019 laden die drei KFD-Gemeinschaften von Waltrop zur gemeinsamen Gebetsstunde in der Eucharistiefeier ein am Freitag, 04. Januar 2019 um 19.00 Uhr in die Marienkirche ein