Aktuelles

Nachrichten

Kirchenmäuse

Julia Pehle-Mager

Am Sonntag, den 18. Juni 2023 finden um 11:30 Uhr in der St. Peter Kirche wieder die Kirchenmäuse statt. Das Thema lautet: „Bald sind Ferien!“ Herzliche Einladung an alle Familien besonders mit Kindern im Kita- Alter bis ca. 2. Schuljahr.  

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Familiengottesdienst mit Tiersegnung

Julia Pehle-Mager

Unter der Überschrift "Bring dein Tier mit" fand am vergangenen Sonntag ein Tiersegnungsgottesdienst vor der St. Peter Kirche am Petrusbrunnen statt. Musikalisch wunderbar vom Kinderchor gestaltet,  vorbereitet vom Familiengottesdienst Team folgten knapp 100 Menschen und unzählige Tiere von Hunden, Tauben, Kaninchen, Fischen bis zum Hamster der Einladung. Anschließen verbrachte man noch etwas Zeit bei Getränken und Würstchen miteinander.

 

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Gedenkstunde auf dem Rathausplatz

Julia Pehle-Mager

Am 23. Juni jährt sich zum 90. mal der Jahrestag an dem auch in Waltrop, durch Parteigrößen der NSdAP, Bücher verbrannt wurden. Stattgefunden hat das auf dem Platz, der damals Adolf Hitler Platz hieß und auf dem heute das Rathaus steht.

Im Gespräch mit Herrn R. Jäkel ist die Idee entstanden, diesen Tag nicht sang- und klanglos verstreichen zu lassen, sondern ein deutliches Zeichen zu setzen gegen das Unrecht und die Beschneidung der freien Meinungsäußerung, die damals statt gefunden hat. 

Wir möchten am 16.6.2023 um 18.00 Uhr auf dem Rathausplatz eine Gedenkstunde halten, in der das historische Geschehen in Erinnerung gerufen wird. Dabei wollen wir einige Texte der verbrannten Bücher vorlesen.

 

 

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Hermann-Josef Block

Julia Pehle-Mager

Die Ewigkeit ist mein Zuhause,

Du hast sie mir ins Herz gelegt.

Auch wenn ich sterben werde, weiß ich,

dass meine Seele ewig lebt.

Und diese Hoffnung wird mich tragen,

bis ich Dir gegenübersteh.

Dieses Lied der Outbreakband hat mir Hermann-Josef Block, der am Pfingstsonntag im Alter von 68 Jahren gestorben ist, wenige Wochen vor seinem Tod zugesandt, und ich verstehe es nach wie vor als sein sehr persönliches Glaubensbekenntnis. So haben schon St. Paulus (Unsere Heimat ist im Himmel, vgl. Phil 3,20) und auch St. Augustinus (Auf DICH hin sind wir geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in DIR, vgl. confessiones) bekannt. Es dürfte diese Haltung der Zuversicht gewesen sein, die Hermann-Josef Block – vielleicht nicht ganz ohne Zittern, wer will das schon wissen - nicht hat in Panik geraten lassen angesichts seines nahen Sterbens, das ihm sehr bewußt war. Als er am Ostersamstag im Kreis seiner Familie das Sakrament der Krankensalbung empfing, die Stärkung, das zu bestehen, was auf ihn zukommen würde, hat er mit uns allen eines seiner Lieblingslieder gesungen: „Meine Hoffnung und meine Freude, … Jesus, meine Zuversicht, auf DICH vertrau ich und fürcht mich nicht.“ Und am Samstag vor Pfingsten haben wir noch einmal so an seinem Sterbebett gesungen. Die Erfahrung, in welch gläubiger Haltung er hat sterben können, wird die Trauer – zumal seiner Familie – nicht auslöschen, aber die Trauer wird gekennzeichnet sein 1. von der Erinnerung an so viele guttuende Erlebnisse mit ihm, 2. von der stärker werdenden Sicherheit, dass man den Sinn seiner Existenz einfach nicht leugnen kann, und 3. vor allen von Dingen von Dank.

Dank und ehrende Anerkennung waren der Tenor bei der mehrfach wegen seiner Krankheit verschobenen Verabschiedung von Hermann-Josef Block im letzten Sommer seitens der Leitung des St. Laurentius-Stiftes, in dem er fast 40 Jahre als Krankenhausseelsorger tätig war. Wie mir etliche Patienten bzw. ihre Angehörigen immer wieder bestätigt haben, hat er seine Zuwendung zu den Patienten nie abhängig gemacht von deren Geschlecht, Konfession oder Religion. Sie waren immer – auch - „seine“ Patienten, Schwestern und Brüder, denen er brüderlich zur Seite stand, wenn es darum ging, Trost zu spenden, - so manches Mal sehr praktische - Lebenshilfe zu bieten, wichtige Kontakte zu vermitteln – nicht zuletzt zu uns, den Gemeindeseelsorgern. Für uns, die Gemeindeseelsorger, war Hermann-Josef Block in unserer pastoralen Arbeit ein wichtiger Mitarbeiter, eine Art „Sensor“, der in seinem Arbeitsbereich Trends erspüren konnte, zu denen wir (noch) keinen Zugang hatten.

Als Krankenhausseelsorger wußte sich Hermann-Josef Block auch zuständig für einen seelsorglichen Umgang mit Angestellten des Krankenhauses. Gern wurden seine Angebote angenommen, hin und wieder eine „Auszeit“ in einem Kloster oder einem Bildungshaus zu nehmen. Die letzte „Auszeit“, die nach Auskunft von Teilnehmern „spitze“ war, bestand im Pilgern nach Santiago de Compostela.

Eine Ära ist zu Ende gegangen. Wer zumindest eine kurze Phase dieser Ära bewußt miterlebt hat, ist traurig und dankbar und wünscht Hermann-Josef von Herzen (betend), dass die Pilgerschaft seines Lebens mit den ungezählten heilenden Begegnungen ihr Ziel erreicht hat in der Ewigkeit und der Seligkeit des lebendigen Gottes.

Im Namen der Pfarrei St. Peter

Halleluja!

Franz J. Durkowiak, Pfr. em.

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Benefizkonzert der Chöre für das neue HdB

Julia Pehle-Mager

Am Sonntag, 18.06., findet um 17 Uhr ein Benefizkonzert der Chöre für unser neues HdB statt. Mitwirkende sind der Kinder- und Jugendchor, der Mädchenchor, die Gruppe Saitenwind, der Chor Contakt, der Chor Intermezzo, die Chorgemeinschaft St. Peter, sowie der Schubert-Kammerchor. Das sehr abwechslungsreiche Programm reicht von Pop- und Musicalsongs über Neue Geistliche Lieder bis hin zu klassischen und modernen Chorwerken. Als Abschluss singen alle Chöre eine Bearbeitung des beliebten „Amazing Grace“. Am Ende des Konzerts wird um eine Spende für das neue HdB gebeten.

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Podcast "kannste glauben"

Julia Pehle-Mager

Assistierter Suizid: Zwischen Selbstbestimmung und Lebensschutz

Palliativmediziner Dr. Wolfgang Clasen zu Gast bei „kannste glauben“

Darf sich ein schwerkranker Mensch beim Sterben helfen lassen? Seit drei Jahren diskutiert der Bundestag über eine Neuregelung der Sterbehilfe. In wenigen Wochen stimmen die Abgeordneten voraussichtlich über ein Gesetz zum assistierten Suizid ab. Dr. Wolfgang Clasen ist der Gründer der ersten Palliativstation in Münster und hat als Arzt im Herz-Jesu-Krankenhaus in Hiltrup viele Jahre Menschen in der letzten Lebensphase begleitet. In der neuen Folge von „kannste glauben“ spricht er über seine Erfahrungen mit Sterbenskranken, über die letzten Wünsche von Menschen am Lebensende und über seine Erwartungen an die Politik.

Im Podcast des Bistums Münster kommt Moderatorin Ann-Christin Ladermann jeden Monat mit Menschen über deren Erfahrungen und Erlebnisse ins Gespräch sowie über Themen, die unser Leben und das Bistum Münster bewegen.

Herzliche Einladung, in diese und weitere Folgen des Podcasts „kannste glauben“ hineinzuhören: im Internet auf www.kannste-glauben.de, auf dem Youtube-Kanal des Bistums Münster und unter „kannste glauben“ überall, wo es Podcasts gibt (Spotify, podcaster.de, Deezer, Google Play und Itunes).

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