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Gesucht: Begrüßungsdienst in unseren Kirchen

Johannes Linke

Ab Oktober soll ein Begrüßungsdienst für den Zeitraum der Corona-Pandemie in den Kirchen eingerichtet werden. Es geht vorwiegend darum, die Gottesdienstbesucher an die Corona-Regeln zu erinnern, Hinweise zu geben und Fragen zu beantworten. Selbstverständlich stellen wir dem Begrüßungsdienst die notwendigen Informationen der geltenden Regeln zur Verfügung.
Es würde uns sehr freuen, wenn sich dieser notwendige Dienst auf viele Schultern verteilen würden. Können Sie sich vorstellen diesen Dienst zu übernehmen? Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro St. Peter unter der Telefonnummer 02309 97050.

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Goldenes Priesterjubiläum Alfons Homölle und Norbert Arntz

Johannes Linke

Lieber Pfarrer Alfons Homölle, lieber Pfarrer Norbert Arntz,

im Namen der Pfarrei St. Peter möchte ich Ihnen ganz herzlich zum goldenen Priesterjubiläum gratulieren.

Sie waren beide von 1970 bis 1974 in Waltrop tätig.

Sie, lieber Alfons Homölle, als Kaplan in St. Marien und Sie, lieber Norbert Arntz, als Vikar in St. Peter.

In meinen Freisemestern war ich in Innsbruck, dort hat mich neben manchen Professoren auch Bischof Stecher und seine spirituellen Anstöße fasziniert und inspiriert.

Bischof Stecher verglich den Priesterberuf mit dem Beruf des Busfahrers.

Die Kirche vertraut den Priestern keine Rennwagen und keine Privatlimousine an, sondern einen Omnibus, ein Fahrzeug für die vielen, die an den Haltestellen des Lebens warten.

In 50 Priesterjahren haben Sie vielen Menschen an den Haltestellen des Lebens - bei Geburt und Tod, in Hoch-Zeiten und Stunden der Trauer - die Tür des Busses geöffnet, d.h. die Tür Ihres Herzens, sie eingelassen in Ihr Inneres und sie nach einer Zeit der Begleitung wieder frei gegeben, damit sie ihren Lebensweg weiter gehen konnten.

Bischof Stecher charakterisiert den Busunternehmer als einen Chef, der nicht nicht in einem fernen himmlischen Büro sitzt, sondern der neben uns sitzt. Er greift helfend ins Steuer, er ist eine ständige Ermutigung und Beruhigung. Er ist beim Start da und bei den Haltestellen, wo die Türen aufgehen. Er ist in der unübersichtlichen Kurve des Schicksals bei uns, im Tunnel der Enttäuschung und auf dem Glatteis der schwierigen Fragen der Zeit und der Menschen. Und er wartet am Ziel.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie die Begleitung unseres gemeinsamen Chefs weiterhin an allen Tagen Ihres Lebens und darüber hinaus spüren können.

Herzliche Grüße aus Waltrop!

Ihr Carsten Roeger

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Grußwort zu den Sommerferien

Johannes Linke

Liebe Gemeinde,

angesichts all der Dinge, die durch Corona eingeschränkt sind, war ich überrascht, dass wir den längsten Tag des Jahres (20.6.) schon hinter uns haben. 

Wir haben definitiv Sommer. Für viele beginnt die Zeit der Sommerferien.

Freunde wollten mit ihren Kindern schon mal testen, wie Camping dieses Jahr funktioniert und sind ein lange Wochenende weggefahren. Ich fragte sie per WhatsApp, wie alles klappt. Die Antwort kam prompt: Alles super. Mit Maske und Marke ins Sanitärgebäude. Sonst alles gut. Fast normal. Würstchen schmeckt.

Und ich persönlich gehe auch davon aus, dass das Meiste ziemlich normal wird. Heiße Tage, viel Sonne, warme Wohnung, Sonnenbrand. Dann mal Gewitter, Regen und hektischer Umzug nach drinnen. Die Auseinandersetzung mit Mücken und Wespen. Wie jedes Jahr! Ziemlich normal!

Das Highlight im Sommer, ein Eis auf die Hand. Und die stets aktuelle Frage: Hat die Eisdiele meine Lieblingssorte? Ich liebe Pfefferminzeis.

Und vielleicht habe ich dann wieder als Ohrwurm den aktuellen Hit von Reinhard Mey in meinem Kopf.

Menschen, die Eis essen
Können die Welt um sich vergessen
Menschen, die Eis nagen
Hörst du nicht mal leis klagen
Die haben das Paradies besessen
Menschen, die Eis essen

Im Namen des Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen eine schöne Sommerzeit!

Carsten Roeger

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Weitere Lockerungen - Rückverfolgbarkeit

Johannes Linke

Liebe Gemeinde,

unser Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp teilte uns mit, dass das Land NRW eine aktualisierte Coronaschutzverordnung herausgegeben hat. Die seitens des Landes angekündigten Lockerungen sind für uns als Kirchen­gemeinde allerdings mit zusätzlichen Auflagen verbunden. Hierbei geht es insbesondere um die sogenannte „Rückverfolgbarkeit“. Dazu gibt es einen eigenen Paragraphen in der Coronaschutzverordnung.

Diese „Rückverfolgbarkeit“ schreibt die Coronaschutzverordnung zum einen für Gottesdienste vor. Wir als Kirchengemeinde sind damit auch für die Gottesdienste verpflichtet, diese „Rückverfolgbarkeit“ der Mitfeiernden sicherzustellen. Die Auflage zur „Rückverfolgbarkeit“ gilt nicht für Freiluftgottesdienste. Sie gilt ebenso wenig für Beerdigungen, die im Freien stattfinden. Für Beerdigungen sowie Trauergottesdienste und sonstige Trauerfeiern, die in geschlossenen Räumen – also in der Kirche oder Trauerhalle – durchgeführt werden, ist die „Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen.

Auch für Taufen und Firmungen, Vespern, Andachten, etc. ist eine „Rückverfolgbarkeit“ zu gewährleisten. 

Des Weiteren ist bei Trauungen neben der sicherzustellenden „Rückverfolgbarkeit“ zumindest darauf hinzuweisen, dass es vor der Kirche nicht zu Versammlungen rund um den Trauungsgottesdienst kommen sollte.

Da die Datenschützer das Führen von Listen als nicht unkritisch sehen und zudem verbindlich auch Adresse und Telefonnummer zu dokumentieren sind, schlägt der  Generalvikar vor, dass auf den vorgesehenen Plätzen in der Kirche ‚Postkarten‘ liegen, die jeder Besucher ausfüllt (Kugelschreiber liegen bereit)  und am Ende des Gottesdienstes in ein dafür vorgesehenes Gefäß (samt Kugelschreiber) wirft. Der Sakristan packt – ohne diese zu lesen – alle Postkarten nach dem Gottesdienst in einen Briefumschlag und versieht ihn mit dem Datum und desinfiziert die Kugelschreiber für den erneuten Gebrauch. Dieser verschlossene Briefumschlag wird 4 Wochen im Tresor des Pfarrbüros aufbewahrt und dann im Aktenschredder vernichtet.

Wir bitten Sie herzlich, dieses Verfahren zu unterstützen. Wir freuen uns darüber, dass Gottesdienste wieder möglich sind und es liegt in unser aller Interesse, eine zweite Welle zu verhindern.

Wir werden zudem ‚Postkarten‘ in der Kirche, im Pfarrheim und Pfarrbüro auslegen, so dass Sie sich bevorraten können und diese schon zuhause ausfüllen können und nur noch einwerfen müssen. Sie können die ‚Postkarten‘ auch von der Homepage herunter­laden.

Um in allen Situationen den nötigen Abstand einhalten zu können, bleibt die Anzahl der Gottesdienstbesucher weiterhin beschränkt. 55 Personen können in St. Peter den Gottesdienst mitfeiern, 45 Menschen in St. Marien und 19 Personen im Pfarrheim in St. Ludgerus. Paare und Familien mit einem Kind zählen in den beiden Kirchen dabei als eine Person, Familien mit mehr Kindern als 2 Personen. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn es vorkommen sollte, dass die Höchstanzahl erreicht ist und Sie an dem Gottesdienst nicht teilnehmen können.

Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern an den beiden Ausgängen aufgestellt.

Zudem ist es nun auch wieder möglich, dass sich neben den Gremien weitere Gruppen in den Pfarrheimentreffen können. Aufgrund der Corona-Epidemie gibt es ein paar Auflagen:

Das Handeln der Gruppen richtet sich nach den jeweils gültigen staatlichen Regeln und Hygienevorschriften.Die Abstandsgebote sind einzuhalten. Bitte desinfizieren Sie sich beim Betreten des Pfarrheims die Hände. Eine gute Lüftung der Räume ist notwendig.

Da auch hier die Rückverfolgbarkeit garantiert sein muss, liegen wie in der Kirche ‚Postkarten‘ aus, die bitte ausgefüllt werden, in den bereitgelegten Briefumschlag gelegt werden, auf dem das Datum, die Uhrzeit und der Raum vermerkt sind und in den Briefkasten des Pfarrbüros geworfen werden. Diese werden auch nach 4 Wochen vernichtet, denn wir hoffen natürlich, dass bei uns nichts passiert.

Dazu trägt auch bei, dass wir auf offene Speisen, Buffet, Grillen, Küchennutzung u. ä. leider verzichten müssen.Gegen den Durst und bei evtl. vorhersehbarem Hunger/Appetit bringt bitte jeder sein eigenes Getränk und Essen mit. Findet eine Veranstaltung unter der Verantwortung eines Hauptamtlichen statt, gelten gegebenenfalls andere Regeln.

Um dem Virus keine Chance zu geben, desinfizieren Sie bitte vor und nach Veranstaltungen die benutzten Tische. Die nötigen Mittel stehen bereit.

Es gibt Höchstgrenzen für die Personenzahl in den jeweiligen Räumen, die angeschlagen sind und im Vorhinein im Pfarrbüro bzw. auf der Homepage erfragt werden können. Zudem befindet sich auf der letzten Seite die entsprechende Aufstellung (s. Anlage 1).

Ich hoffe, dass sich die Besucher des Pfarrheimes trotz der Einschränkungen wohl und sicher fühlen. Nur dem Virus soll unsere Gastfreundlichkeit verwehrt werden.

Bleiben Sie gesund und von Gott behütet!

Ihr Carsten Roeger, Pfarrer

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Gottesdienste ab dem 2. Mai 2020

Johannes Linke

Liebe Gemeinde,

wir freuen uns darüber, dass wir ab dem 2. Mai wieder zu den üblichen Zeiten öffentliche Gottesdienste feiern können. Um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für die Gottesdienstbesucher zu gewährleisten, ist nach einem Gespräch mit den Religionsvertretern und der Stadt sowie den Vorgaben unseres Bistums folgendes Konzept entstanden.

Um in allen Situationen den nötigen Abstand einhalten zu können, wird die Anzahl der Gottesdienstbesucher beschränkt. 55 Personen können in St. Peter den Gottesdienst mitfeiern, 45 Menschen in St. Marien und 19 Personen im Pfarrheim in St. Ludgerus.

In den beiden großen Kirchen ist eine Laufrichtung vorgegeben. Nur jede zweite Sitzbank steht für 2-3 Personen zur Verfügung. Sie finden ein Piktogramm, wo Sie sich hinsetzen können. Familien, die in einem Haushalt zusammen leben, dürfen in einer Bank zusammensitzen.

Der Vorstand des Pfarreirates hat einen Ordnungsdienst für die Sonntagsgottesdienste und Vorabendmessen installiert. Dieser sorgt dafür, dass nur die vorgesehene Anzahl der Gottesdienstbesucher Einlass findet, notiert die Namen, damit im hoffentlich nicht eintretenden Falle Infektionsketten nachvollzogen werden können und steht für Fragen und weitere Informationen zur Verfügung.

Neben der Reduktion von Plätzen gibt es einige weitere Besonderheiten bei der Feier der Gottesdienste zu Corona Zeiten.

Die Kirche wird 20 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes geöffnet. Kommen mehr Menschen als zugelassen, können sie leider an dem Gottesdienst nicht teilnehmen. Darum bitten wir um Ihr Verständnis. Zugleich bitten wir auch dringend darum, vor der Kirche den Sicherheitsabstand zu wahren.

Das Gotteslob werden Sie in den Kirchen aus hygienischen Gründen nicht vorfinden. Unsere Kirchenmusiker bemühen sich Lieder auszusuchen, die wir auch auswendig können. Zudem sind Sie herzlich eingeladen, ihr eigenes Gotteslob von zu Hause mitzubringen.

Auf Messdiener müssen wir vorläufig leider verzichten.  

Aus hygienischen Gründen wird die Kommunion mit einer kleinen ‚Hostienzange‘ ausgeteilt.

Damit die Laufrichtung und Abstände zu jederzeit eingehalten werden können, können vor, während und nach dem Gottesdienst keine Kerzen angezündet werden. Bitte kommen Sie dafür zu den Öffnungszeiten (täglich von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr).

Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern an den beiden Ausgängen aufgestellt.

Zudem habe ich noch 2 Bitten an Sie:

So sehr ich mich auf die wieder öffentlichen Gottesdienste und auf Sie freue, möchte ich noch einen Hinweis unseres Generalvikars Dr. Klaus Winterkamp weitergeben, der darauf verweist, dass vom Sonntagsgebot vorerst weiterhin Dispens erteilt wird. Menschen, die zu den besonderen Risikogruppen gehören, sollten gut abwägen, ob sie an Gottesdiensten teilnehmen.

Menschen, die auch Zeit haben, Werktagsgottesdienste zu besuchen, sollten sich überlegen, ob sie den Berufstätigen an Sonntagen Vorrang gewähren.

Last but not least: Nach diesem ersten Gottesdienstwochenende trifft sich der Vorstand des Pfarreirates, um das Vorgehen zu reflektieren.

Bleiben Sie gesund und von Gott behütet!

Ihr Pfarrer Carsten Roeger

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