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Julia Pehle-Mager

13. Apostelleuchter in St. Marien

Während des Festgottesdienstes anlässlich des 90. Jahrestages der kfd St. Marien wurde in St. Marien ein „Apostelleuchter“ und ein Bild der hl. Maria Magdalena gesegnet.

Grund dafür ist das „wiederentdeckte“ Wissen darum, dass Maria Magdalena schon von dem bedeutenden Theologen Thomas von Aquin (+1274) „Apostola Apostolorum – Apostelin der Apostel“ genannt und als solche verehrt wurde. Und das ist gut begründet – ist sie doch nach biblischem Zeugnis die erste Zeugin der Auferstehung (vgl. Joh20); sie ist es, die die Apostel aufmerken ließ mit der Botschaft: Ich habe den Herrn gesehen. So war sie den Aposteln Apostelin , Botschafterin, Zeugin des Kerns des Evangeliums: Jesus lebt. Vor diesem Hintergrund hat Papst Franziscus vor wenigen Jahren („wiederentdeckt) entschieden, dass in unserer Kirche der Gedenktag Maria Magdalena mit gleicher Festlichkeit begangen wird wie die Feste der zwölf – männlichen – Apostel.

(Dass sie identifizierbar ist mit der Sünderin des Evangeliums, wie man lange gemeint hat, läßt sich bibeltheologisch kaum/nicht nachweisen.)

Die kfd St. Marien freut sich, dass sie – und auch St. Marien – in St. Maria Magdalena ein Vorbild hat, an dem sie sich orientieren kann. Dankbar erfährt sie den Bronzeleuchter als Geschenk des Kirchenvorstandes St Peter. Noch ein weiteres Geschenk hat sie dankbar angenommen: Paul Reding hat ihr das Bild von St. Maria Magdalena geschaffen und geschenkt.

Franz Durkowiak

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