Nachricht lesen

Julia Pehle-Mager

Podcast "Friedensreiter"

Angriff auf den Iran: Heiligt der Zweck die Mittel?

Wenn die Macht das Recht ersetzt – Heiligt der Zweck die Mittel? Warum findet dieser Krieg um den Iran gerade jetzt statt? Und vor allem: Darf man ihn führen? In dieser Folge des Podcasts Friedensreiter analysieren die beiden Gastgeber Dr. Jochen Reidegeld und Marcel Speker-Underbrink nicht die militärische Lage, sondern die entscheidende Frage dahinter: Ist diese Intervention völkerrechtlich legitim – oder erleben wir die Rückkehr einer Welt, in der Macht das Recht ersetzt?

Reidegeld und Speker-Underbrink ordnen die wechselnden Begründungen aus Washington ein, prüfen die Kriterien des Präventivschlags und fragen: 

  • Liegt eine „unmittelbar bevorstehende Bedrohung“ vor? 
  • Sind die Motive tatsächlich uneigennützig? 
  • Trägt die Rechtfertigung? 

Dabei geht es um mehr als den Einzelfall Iran. Es geht um eine Grundsatzfrage internationaler Ordnung: Was passiert mit dem Völkerrecht, wenn wir beginnen, es situativ auszulegen – oder zu ignorieren, sobald das Ziel moralisch überzeugend erscheint? 

Eine Folge über Macht, Moral, Realpolitik – und die gefährliche Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt:

Zur Friedensreiter-Folge #26 bei YouTube

Der Podcast Friedensreiter begibt sich auf die Suche nach Wegen für den Frieden. Er stellt sich in das Zeichen der Friedensreiter, die bei den Verhandlungen zur Beendigung des 30jährigen Krieges als Vermittler zwischen den Delegationen in Münster und Osnabrück pendelten. Der Podcast ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Theologie und Frieden (ithf)  in Hamburg und des Ludwig Windthorst-Hauses (LWH), der Katholisch-sozialen Akademie des Bistums Osnabrück in Lingen. Hosts sind der stellvertretende Leiter des ithf und frühere stellvertretende Generalvikar des Bistums Münster, Dr. Jochen Reidegeld, und LWH-Direktor Marcel Speker-Underbrink. 

Zurück