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Trauer-Blutbuche im Pfarrgarten St. Peter ihrer Bestimmung übergeben
Ein neuer Ort des Gedenkens und der Mahnung ist im Pfarrgarten St. Peter entstanden. Nach dem Gottesdienst am 15.03.25 versammelten sich zahlreiche Menschen, um der feierlichen Übergabe einer Trauer-Blutbuche beizuwohnen. Dieses Zeichen der Erinnerung soll an die Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche im Bistum Münster erinnern und zugleich eine Mahnung für die Zukunft sein.
Pastoralreferentin Christine Bischof und Pfarrer Carsten Roeger hielten eine kurze Andacht und fanden einfühlsame Worte des Mitgefühls und der Verantwortung. Sie betonten die Bedeutung des Gedenkorts als Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen und als Mahnung an die Kirche, sich ihrer Vergangenheit zu stellen.
Die Initiative zur Pflanzung der Trauer-Blutbuche ging von Betroffenen aus, die in vielen Pfarreien des Bistums Münster solche Gedenkorte anregen. Sie stehen für das unermüdliche Engagement, das Schweigen zu brechen, Erinnerung zu bewahren und für einen Wandel in der Kirche einzutreten.
Die Trauer-Blutbuche soll nun wachsen – als lebendiges Zeichen für Erinnerung, Mahnung und Hoffnung.